N24 Ethik – Um Gottes Willen
admin | Dezember 20th, 2010 | 1 Kommentar »Alex Rühle im Gespräch bei N24 Ethik – Um Gottes Willen
Sendetermin 18.12.2010 (23 min.)
Hier geht es zum Video: N24 Ethik – Um Gottes Willen

Sendetermin 18.12.2010 (23 min.)
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Auf Lovelybooks.de wurden zur Nominierung für den ‘Leserpreis – Die besten Bücher 2010′ über 2.500 Bücher vorgeschlagen.
Darunter Alex Rühle „Ohne Netz – Mein halbes Jahr offline“, das es auf die Shortlist der Kategorie Sachbuch geschafft hat!
Nun beginnt die entscheidende Votingphase, in der alle Leser bis einschließlich des 10. Dezember für ihre Favoriten stimmen können. In jeder Kategorie wird schließlich am 13.12. der Leserpreis in Gold, Silber und Bronze vergeben.
Hier geht es zum Voting: Der Leserpreis – das Voting!
Auf Stammstrecke.org können Sie ein Gespräch mit Alex Rühle nachhören!
“Wir haben uns auf ein kurzes Gespräch mit Alex Rühle im Verlagshaus der Süddeutschen Zeitung getroffen.
Alex ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Irgendwann hat er aber gemerkt, dass dieses Internet sein Leben fast auffrisst und hat beschlossen ein halbes Jahr offline zu gehen. Während diesem halben Jahr hat er das Entzugstagebuch “Ohne Netz” geschrieben.” [...]
Ein halbes Jahr offline
Keine SMS. Keine Computerspiele. Kein Internet. Kein MP3-Player, kein Fernsehen – eine ganze Woche will die 6. Klasse des Gymnasiums Nieder-Olm darauf verzichten. Das wird hart. Das Experiment beginnt heute, am ersten Tag nach den Herbstferien. Ein halbes Jahr ohne Internet – das hat Alex Rühle durchgezogen. Er ist Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung und hat ein Buch über seinen Selbstversuch geschrieben.
Frei von Aufmerksamkeitszerstäubung? Das Offline-Experiment des Journalisten Alex Rühle
Herr Rühle, der Entschluss zu Ihrem Experiment, ein halbes Jahr „offline“ zu sein, nahm 2009 bei einer langen Zugfahrt nach Hamburg ohne Netz seinen Anfang. Sie genossen die stundenlange Freiheit vom Netz, konnten in dieser Zeit der Unerreichbarkeit auch sehr konzentriert arbeiten. Letztlich ging es Ihnen bei dem Experiment aber auch um eine Selbstüberlistung – sich von dem Getriebensein des ständigen Mailcheckens zu befreien, Selbstsouveränität zurückzugewinnen….
Ein Gespräch mit Alex Rühle auf der Frankfurter Buchmesse zum Nachhören finden Sie auf dem Klett-Cotta Blog.
»Das Internet hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Ferrnsehen. Beide elektronische Veranstaltungen braucht man zum Lesen eigentlich überhaupt nicht. Sie lenken nur ab,und wenn ein Autor einen Internet-Anschluss auf seinem PC hat, der ihm auch als Schreibknecht dient, ist die Versuchung riesengroß, eben mal ins Netz zu gucken, die E-Mails zu checken und dabei zu merken, dass Peter oder Mareike wieder was in Facebook geschrieben haben. Wieder sind 10 Minuten weg. Ach, vielleicht geschwind noch was in Google nachgucken. Und wieder merkt unser Autor nur in seinem fernem Unterbewußtsein, dass die Google-Such-Ergebnisse mit seinem Suchwunsch überhaupt nichts zu tun haben, aber die Ergebnisse trotzdem irgendwie interessant sind. Das Anklicken beginnt, die Surf-Session ist eröffnet, die Uhr tickt, derweil das neue Buch wieder mal in einen Dornröschenschlaf versinkt, bis der Autor sich daran erinnert, dass er ja gar nicht surfen will. “Nützt Ihnen das Internet beim Schreiben?” kann man ihn fragen, o ja!, wird er antworten.«
… weiterlesen und zum Gespräch (Audio)
Für alle die es verpasst haben, haben wir hier einen Ausschnitt aus der Autorenlesung von Alex Rühle “Ohne Netz” am 30.09. in der Stadtbücherei Würzburg.
Alex Rühle war am 28.7.2010 in 3sat-Kulturzeit und hat über das Buch diskutiert. (www.3sat.de)
»Rühle beschreibt schön und viel, seinen Redaktionsalltag wie sein Familienleben, und schöpft ganz nebenbei aus seinem reichen Bildungsschatz.«
Spiegel-Online (www.spiegel.de), 19.7.2010
»Was Rühles unterm Strich fortschrittsfreundliches Buch so angenehm macht, ist seine zweifelnde, selbstironisch, ständig abwägende Grundhaltung. Er schafft es, ohne machtvolle Thesen auszukommen und hebt sich wohlwollend von den Mahnern ab, die sich nahezu täglich mit apodiktischen Prognosen zu Wort melden.«