A A A

Login



Search

Archive for the ‘Presse / Rezensionen’ Category

Welt-Online, 18.7.2010

jomein | September 10th, 2010 | Keine Kommentare »

»Was Rühles unterm Strich fortschrittsfreundliches Buch so angenehm macht, ist seine zweifelnde, selbstironisch, ständig abwägende Grundhaltung. Er schafft es, ohne machtvolle Thesen auszukommen und hebt sich wohlwollend von den Mahnern ab, die sich nahezu täglich mit apodiktischen Prognosen zu Wort melden.«

… weiter lesen

Süddeutsche Zeitung Extra, 22.07.2010

jomein | September 1st, 2010 | Keine Kommentare »

 »Die Lektüre ist so amüsant und lehrreich, dass man am liebsten all jenen, die meinen, ohne Google und Facebook nicht mehr leben zu können, den Stecker oder Akku ziehen und dafür dieses Buch auf den Nachttisch legen möchte. «

Süddeutsche Zeitung Extra, 22.07.2010

Stuttgarter Zeitung, 07.08.10

jomein | September 1st, 2010 | Keine Kommentare »

»“Die Welt war immer schon eine permanente Anpassungszumutung“, schreibt Rühle  in seinem geistreichen wie unterhaltsamen Buch.«

Adrienne Braun, Stuttgarter Zeitung, 07.08.2010

Radio-Interviews mit Alex Rühle

jomein | August 6th, 2010 | Keine Kommentare »

In den letzten Tagen liefen einige Radio-Interviews mit Alex Rühle. Wer sie verpasst hat, kann einige von ihnen hier nachhören:

WDR 5 vom 04.08.10Rechte: mauritius images/Manfred Habel
Kulturjournalist Alex Rühle geht ein halbes Jahr offline: In Scala spricht Alex Rühle über Online-Überdruss und das Leben ohne Netz. Redaktion: Ana Schotte – Hier klicken zum reinhören!

ORF vom 04.08.10
“Ohne Netz”: Der SZ-Journalist Alex Rühle war ein halbes Jahr offline und hat dennoch gearbeitet. Studiogespräch: Wolfgang Ritschl – Hier klicken zum reinhören!

Kultur Journal | Nordwestradio am 23. Juli 2010
Gespräch mit Alex Rühle: Leben ohne Internet: Leben ohne Internet: Alex Rühle, Redakteur bei der “Süddeutschen Zeitung”, hat es gewagt und verzichtete ein halbes Jahr lang privat wie auch beruflich auf E-Mails und Internet. Aufmerksamkeitsstörungen, Phantomvibrieren an der Stelle, an der das Smartphone am Körper getragen wird, Nervosität, später Entspannung, Rückkehr des Vertrauens in die eigenen Erinnerungen und Genuss, dass sind u. a. Erfahrungen des netzlosen Autors über den Verlauf eines kalten Entzugs.  Von: Hans-Heinrich Obuch - Hier klicken zum reinhören!

Die Abgründe menschlichen Seelenlebens

jomein | Juli 27th, 2010 | Keine Kommentare »

Alex Rühle führt mit seinem Buch “Ohne Netz” in die Abgründe menschlichen Seelenlebens. Mit leichter Hand schildert er die psychischen Verstrickungen, aus denen man sich durch unsere Informationssucht kaum noch heraus winden kann.

Jeder kann sich in seiner eigenen Schwäche wieder erkennen, immer auf dem Sprung zu sein, eine Nachricht aufzunehmen, bloß nichts zu verpassen – einem zwanghaften Zapping hingegeben. Diese innere Versklavung, die das Internet zu einer Zeitvernichtungsmaschine macht, führt er durch seine eigene Netz-Abstinenz jedem vor Augen, der sie noch ein wenig offen hat.

Als besonders wertvoll und anregend erlebe ich in diesem Buch die zahlreichen Assoziationen, die sich bei ihm aus dem auferlegten Symmetriebruch ergeben, es einmal ganz anders zu machen, sich also in die informatische Steinzeit zu begeben, und damit eine neue Perspektive zu sich selbst zu gewinnen, Identität zu erzeugen. Dinge im Netz zu finden, kann eigene Kreativität verschütten; selbst etwas gedacht zu haben befriedigt sehr vielmehr, als etwas gefunden zu haben. Es steht nicht im Buch, doch das hätte er auch sagen können: Wenn ganz Deutschland jeden Tag sich in Abstinenz üben würde, eine Stunde lang, und dies zur selben Zeit, nicht ins Internet zu gehen, kein E-mail zu lesen oder zu schicken, nicht zu telefonieren, sondern konzentriert einmal nachzudenken, den Gedankensturm zu entschleunigen, dann hätten wir den größtmöglichen Innovationsschub, und alle wirtschaftlichen Probleme wären gelöst.

Prof. Dr. Ernst Pöppel, (Vorstand des Instituts für Medizinische Psychologie (IMP) und Geschäftsführender Vorstand des humanwissenschaftlichen Zentrums (HWZ) der LMU München), Juli 2010

Lob der Funkstille | Frankfurter Rundschau

jomein | Juli 23rd, 2010 | Keine Kommentare »
»Alex Rühle kennt seine Mutter als starke Frau, doch was sie ihm eines Tages am Telefon berichtet, überrascht den Journalisten dann doch. “Alex, mir ist was ganz Blödes passiert”, sagt die Mutter des Vierzigjährigen, sie klingt zerknirscht. “Ich glaube, ich habe gerade das Internet gelöscht.” Was folgt, malt sich Rühle so aus: Die Aktienmärkte kollabieren, Flugzeuge fallen vom Himmel, “der Mensch verschwindet im Holozän und die Bild-Zeitung titelt in ihrer letzten Ausgabe: Frau Rühle, was haben Sie sich dabei nur gedacht?” Da spürt wohl der Leser den gleichen Impuls wie Rühle: “Arme Mami”.« … weiter lesen
Von Marin Majica, Frankfurter Rundschau, 22.07.10

Ich zieh’ den Stecker | Spiegel Online

jomein | Juli 19th, 2010 | Kommentare deaktiviert

Freiwilliger Internetverzicht – Ich zieh’ den Stecker

Keine E-Mails, kein Google – kann man so überhaupt leben? Zwei Autoren haben den Selbstversuch gewagt und über ihre Netz-Zwangspausen geschrieben. So unterschiedlich die Bücher auch sind: Mehr Zeit offline können beide sehr empfehlen. … weiter lesen

Von Stefan Kuzmany auf www.spiegel.de am 19.07.10

Leben ohne Internet – kann so was gehen?

jomein | Juli 19th, 2010 | Keine Kommentare »

Matthias Wulff in der Welt am Sonntag am 18.07.10

[...] Was Rühles unterm Strich fortschrittsfreundliches Buch so angenehm macht, ist seine zweifelnde, selbstironisch, ständig abwägende Grundhaltung. Er schafft es, ohne machtvolle Thesen auszukommen und hebt sich wohlwollend von den Mahnern ab, sie sich nahezu täglich mit apodiktischen Prognosen zu Wort melden: Die Zeitungen sind in fünf Jahren tot. Das Internet macht uns alle dümmer. Das Internet schädigt Ihr Hirn. Sie werden nicht mehr Wichtiges von Unwichtigem trennen können. Alex Rühle beobachtet dieses Imperatorgehabe mit einigem Spott: “Diese Texte sind oft so dürr, weil sie unter der sengenden Sonne des Rechthabens stehen, in der monotonen Wüste der Bescheidwisserei.” [...]

… weiter lesen

von Matthias Wulff, 18.07.10, www.welt.de

Leben wie vor 20 Jahren | Interview auf DRadio

jomein | Juli 6th, 2010 | Keine Kommentare »

Alex Rühle verfasste ein Tagebuch über die Randerfahrung: “Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline” – Ende Juli erscheint es im deutschen Buchhandel, bei DRadio Wissen gibt Alex Rühle schon mal gewisse Einblicke.

Das Interview können Sie hier nachhören!

Klett-Cotta Blog | Heiner Wittmann

jomein | Juli 6th, 2010 | Keine Kommentare »

»Wenn man unterwegs ist, wenn man kein mobiles Endgerät mit UMTS-Anschluß in die weite Welt mit sich führt und höchsten vielleicht einen Laptop in der Tasche hat, das immer eine WLAN-Verbindung braucht, ist man in so manchem Hotel aufgeschmissen, wenn es keinen Netzzugang gibt. Das nennt man offline, und für manche ist das ein ganz furchtbarer Zustand.«  … weiter lesen