Netzstille
Klett-Cotta ohne Internet – Ein Verlag führt Tagebuch
Mit freundlicher Genehmigung von BuchMarkt.de können Sie hier den Verlagsblog “Netzstille” zur Entstehung des Buches nachlesen z.B.: Das erste Fax
Hier die einige einführenden Worte zum Blog auf BuchMarkt.de
Klett-Cotta kehrt zurück ins Mittelalter. Zumindest für das nächste halbe Jahr und zumindest für ein Projekt. Der Stuttgarter Verlag hat ein Buch von Alex Rühle, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, angenommen. Thema: Das komplett vernetzte Leben.
Der Autor will für sechs Monate vom Netz. Nicht nur für ihn ein Problem, sondern auch für den Verlag. Kurz vor der Buchmesse bot der Autor das Projekt an, Klett-Cotta sagte zu. Rühle möchte für sechs Monate vom Netz und darüber einen Erfahrungsbericht schreiben. Nun ist der Autor seit bald einer Woche offline und auch per Handy nicht zu erreichen, und es stellen sich Probleme ein. Auch der Verlag kommuniziert inzwischen schließlich größtenteils per E-Mail.
“Auch wir im Verlag werden uns in die Welt der Faxe und handgeschriebenen Briefe begeben müssen”, erklärt Geschäftsführer Tom Kraushaar. Erst nach und nach sei im Verlag klar geworden, wie problematisch das werden könnte: Wie wird heute ohne E-Mail redigiert, über Cover oder Werbetexte gesprochen?
Das möchte Kraushaar nun auch von Seiten des Verlags begleiten und wird die nächsten Wochen erzählen, wie unter diesen antiquierten Bedingungen ein Buch entsteht. Schon das erste Fax stellte nämlich eine kleine Herausforderung dar!
Lesen Sie hier die Artikel
Das erste Fax
Aus dem Netz? Kein Netz? Ohne Netz!
Kuscheliger Entzug
Offline im Focus
Klett-Cotter
Time for a change
Zahlt mir der Verlag eigentlich die Therapie?
Mit freundlicher Unterstützung von



"Ohne Netz" als Hörbuch
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Klett-Cotta Verlag