Klett-Cotter
Ich muss mich bei den zahlreichen Blogg-Junkies entschuldigen, die seit Tagen kalt schwitzend vor ihrem Bildschirm kauern und auf Buchmarkt.de starren, in der Hoffnung, dass es endlich neuen Stoff aus der Netzstille gibt. Ich kränkele nun schon seit Tagen rum und versuche, nur das Nötigste zu erledigen.
Erschreckend ist allerdings, was offenbar das nötigste ist: E-Mails lesen, weiterleiten und beantworten. Und sonst? Gar nix! Wie soll sich da Alex Rühle fühlen, der seit Monaten offline ist und demnach nur noch unwichtige Dinge tut? Allem Anschein nach geht es ihm gut, zumindest, wenn man den ersten Seiten Glauben schenkt, die seit einigen Tagen im Verlag kursieren. Sie kursieren wohl gemerkt als analoge P-Papers, und eine analoge Sicherheitskopie liegt auf meinem analogen Schreibtisch. Verraten will ich nicht zu viel. Nur das:
„Ich rufe abends die 11833 an, um die Adresse des Klett-Cotta Verlags zu erfragen und führe mit der Sachbearbeiterin ein erfrischend absurdes Gespräch. Die Frau sagt, sie finde nur einen Klett-Verlag, aber keinen Cotter.
Mann, Leute, Gnade, zehn Sekunden googeln und ich hätte die Anschrift. Klett-Cotta ist doch keine kasachische Briefkastenfirma …“
Genau!
16.02.2010, Tom Kraushaar, Verlegerischer Geschäftsführer


"Ohne Netz" als Hörbuch
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Klett-Cotta Verlag